Mala im Lanzarote-Lexikon

Das Dorf Mala befindet sich im Nordosten von Lanzarote und ist die Heimat von ca. 500 Menschen. Das Dorf wirkt wie gemalt, denn es befindet sich mitten in einem riesigen Kakteenfeld, die hier für die Zucht der Conchenille-Schildläuse angelegt wurden. Durch die Larven der Schildläuse wird der begehrte Farbstoff Karminsäure hergestellt, der hauptsächlich für kosmetische Zwecke und als Lebensmittelfarbstoff verwendet wird. In jedem Fall aber wirken die riesigen Felder wie grüne Teppiche in der sonst eher kargen vulkanischen Landschaft.

Bislang ist Mala vom Massentourismus verschont geblieben. Dies liegt wohl auch daran, dass man große Hotelanlagen vergebens sucht. Stattdessen gibt es wunderschöne, gepflegte Ferienwohnungen und Appartementanlagen. Interessant sind auch die würfelförmigen, sog. Duplexhäuser, die sehr gepflegt wirken und verträumte kleine, bepflanzte Vorgärten besitzen. Daneben gibt es in Mala zwei kleine Supermärkte und ein Bistro – mehr nicht. Weitere Einkaufsmöglichkeiten sind allerdings in den Nachbarorten Arrieta und Guatiza gegeben.

Das Meer ist gut einen Kilometer entfernt und den nächsten Strand findet man im benachbarten Fischerdorf Arrieta, etwa vier Kilometer entfernt. Die Region rund um Mala eignet sich hervorragend für ausgiebige Wander- und Fahrradtouren. Zudem kann man hier in den Bergen Gleitschirmspringer und Drachenflieger beobachten oder diesen Sport selbst ausprobieren.

Ein weiteres touristisches Highlight sind die Höhlensysteme “Jameos del Agua” und “Cueva de los Verdes”, sowie der nördlichste Aussichtspunkt “Mirador del Rio”.

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Text (c) 2017: C. H.

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