Tinajo im Lanzarote-Lexikon

Auf einer Anhöhe im Westen von Lanzarote befindet sich die beschauliche Gemeinde Tinajo mit dem gleichnamigen Hauptort. In der Stadt Tinajo leben gerade einmal ca. 2.700 Menschen, sodass es hier recht ruhig und entspannt zugeht. Tinajo ist das Zentrum einer ausgedehnten Gemüseanbauregion der Insel und wird daher nicht selten als die „Gemüsestadt“ bezeichnet. Direkt am Ortseingang befinden sich in tiefer gelegenen Tälern Felder und Weideflächen für die Rinder, die terrassenförmig am Rande des Timanfaya-Gebirges angelegt sind. Besondere Sehenswürdigkeiten gibt es hier zwar nicht, allerdings kann man überall ganz frisches Gemüse kaufen oder dieses in einem der zahlreichen guten Restaurants kosten.

Mittelpunkt der kleinen Stadt ist der Dorfplatz “Plaza de San Roque”. Als sehenswert gilt auch der kleine Botanischen Garten, der sich neben der Pfarrkirche “San Roque” aus dem Jahre 1795 befindet. Die Kirche gilt als eine der schönsten, die Lanzarote zu bieten hat. Am barocken Hauptaltar finden zahlreiche Hochzeiten, auch von vielen Ausländer, statt.

Tinajo ist zudem eine sehr sportliche Region, denn hier herrschen ideale Trainingsbedingungen. Viele Elitesportler absolvieren hier ihr Training. Vor allem sind es weltbekannte Triathleten, die hier für den Ironman trainieren. Hin und wieder kann man im örtlichen Sporthotel auch Fußballnationalmannschaften antreffen, die hier ihr Trainingslager aufgeschlagen haben und sich auf bevorstehende Spiele vorbereiten.

Daneben kommen aber auch Windsurfer in Tinajo voll und ganz auf ihre Kosten. Die Windverhältnisse im Westen von Lanzarote ist optimal. Allerdings ist die Region zum Schwimmen im Meer nicht ganz so gut geeignet. Es gibt sehr gefährliche Unterströmungen, die man nicht unterschätzen darf.

Auch mit Sport zu tun hat die Kampfarena „Terrero de Lucha“. Hier werden jeden Samstag Ringkämpfe, von Schüler der Ringskampfschule in Uga, im Süden der Insel, ausgetragen.

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Text (c) 2017: C. H.

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