Papagayo im Lanzarote-Lexikon

Am südlichen Ende der Insel Lanzarote befinden sich die Papagayo-Strände. Sie liegen direkt in der Rubicon-Ebene und sind nur wenige Kilometer in östlicher Richtung des Touristenortes Playa Blanca entfernt gelegen. Im 15. Jahrhundert spielte diese Ebene während der Eroberung der Insel eine bedeutende Rolle.

Bei den Papagayo-Stränden handelt es sich um sieben 100 bis 400 Meter lange weiße Strandabschnitte. Sie sind durch natürliche Lavafelsen getrennt und eignen sich perfekt zum Baden. Von West nach Ost heißen die einzelnen Strände: Playa de Afe, Playa de Mujeres, Playa Pozo, Playa de la Cera, Playa de Papagayo, Playa Caleta del Congrio und Playa de Puerto Muelas. Erreichen kann man die Strände entweder zu Fuß oder auch mit dem Auto, letzteres allerdings nur über sehr sandige Strecken. Am Anfang dieser Sandpisten befinden sich seit 1998 Schranken, an denen man eine Gebühr pro Fahrzeug bezahlen muss. Früher konnte man hier querfeldein durch das Gelände fahren. Heute hat man aus Gründen des Umweltschutzes jede Piste durch große Felsbrocken begrenzt.

Dennoch erwartet einen hier eine sehr beeindruckende Natur. Von den Stränden aus kann man sogar bis zu den benachbarten Inseln Fuerteventura und Lobos schauen. Im Hintergrund befinden sich die Vulkanberge, die in der Sonne von der Seeseite aus in einem wunderschönen Rotton erscheinen. Aus dieser Perspektive heraus ergab sich auch der Name Rubicon, was sich aus dem lateinischen für rötlich ableitet.

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Text (c) 2017: C. H.

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